Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

nach den hoffentlich erholsamen Ferien oder dem geruhsamen Urlaub sind alle wieder an ihren – vielleicht neuen – Ausbildungs- und Arbeitsplätzen angekommen. Für viele war es ein Neustart in den Kindergarten, in die Schule, in die Realschule, das Gymnasium oder das Studium, in die Ausbildung, in den Beruf oder für viele auch in die Rente. Wichtig ist, dass man an der neuen Stelle vom Leben „ankommt“. Anfängliche Hürden, wie

z. B. überfüllte Schulbusse nach Freising oder dergleichen mehr müssen geprüft und überwunden werden.

Manche Projekte wie z. B. der Bedarf für die dritte Piste am Flughafen muss man ebenfalls laufend prüfen. Mit immer größeren Maschinen, den künftigen fünf A380 Flugzeugen, der sich vergrößernden A350-Flotte von 15 Maschinen im geplanten Ausbau von München oder den A320Neo-Flugzeugen werden bei sich konzentrierenden Fluglinien die Auslastungen und ihre Kapazitäten gesteigert, ohne dass zusätzliche Slots („Zeitnischen“) für Starts benötigt werden. Die genannten neuen Maschinen für den Standort München sollen sich nach Aussage von Herrn Bormann von der Lufthansa auf jeden Fall positiv im Energieverbrauch und bei den Lärmemissionen für uns Nachbarn auswirken.

Das neue Löschfahrzeug TSF-W ist mit der Fahrzeugsegnung bei der Feuerwehr Hohenbercha „angekommen“. Die Hohenberchaner haben an drei Tagen unter Beweis gestellt, dass sie Feste organisieren und gemeinsam feiern können. Die rege Teilnahme der Kameraden an Ausbildungen, an Übungen und auch an geleisteten Einsätzen beweist, dass sie im Verbund der gemeindlichen Feuerwehren ihren ehrenamtlichen Anteil beisteuern. Die sich in den nächsten Jahren noch verringernde Tageseinsatzstärke muss durch die Zusammenarbeit der Wehren gelöst werden. Ich denke – wir sind dabei auf einem guten Weg.

Vom Steinmetz wurden unsere Pestsäule und das Kranzberger Kriegerdenkmal restauriert – haben Sie es schon bemerkt? In guten Zeiten auch einmal an die schlechten Zeiten (Krieg) zu denken oder durch ansehnliche Mahnmale daran erinnert zu werden, ist sehr wichtig.

Das „Geschichtsforum Freising e.V.“ begeisterte viele interessierte Mitbürger für die Besichtigung von „unserem“ Kranzberger Wasserkraftwerk. Der Besitzer Markus Engelsberger führte die Massen durch sein in Top Zustand befindliches lebendiges Denkmal. Das vor 30 bis 40 Jahren todgesagtes Kraftwerk liefert heute „sauberen“ Strom in einer Größenordnung von 142 Prozent vom Stromverbrauch in der Gemeinde Kranzberg.

Im Medienraum von unserem Bronzezeit-Bayern-Museum läuft der Film über Bernstorf auf einem neuen 78-Zoll Bildschirm. Führungen von Alfons Berger dienen z. B. als gelungener Abschluss für eine Tagung von Professoren in Weihenstephan und machen unseren Ort Kranzberg über die Grenzen hinaus bekannt.

Mein Dank gilt allen, die sich ehrenamtlich in den Vereinen engagieren, anschieben und unsere Dörfer aufwerten und das Miteinander bereichern.

Die Erschließung von unserem Gewerbepark BA III nimmt termingerecht Formen an. Die Bebauung wird folgen. Der Bedarf für eine Asylunterkunft im angrenzenden Acker wird derzeit vom Landratsamt verneint. Im Landkreis Freising befinden sich derzeit ca. 2100 Asylsuchende, wovon voraussichtlich ca. 1200 Personen anerkannt werden und somit im privaten Wohnungsmarkt eine Bleibe suchen werden. Können Sie eine passende Wohnung oder ein Zimmer anbieten? Im Landratsamt Freising treffen Sie auf dankbare Gesprächspartner.

Die Ausbaumaßnahmen für unser Glasfasernetz im Fördergebiet II sind weitgehend abgeschlossen. Im nächsten Schritt muss das Glasfasernetz in den Häusern angeschlossen oder bei einem Ausbau der Verteilerkästen im Ort die Netzkapazität geprüft werden. Die Verwaltung ist mit der Telekom im Gespräch, um Infoveranstaltungen für Installation bzw. Umstieg zu organisieren.

Eine Bitte wurde noch von privat an mich herangetragen, was ich Ihnen mitteilen soll – die öffentlichen Mülleimer dienen nicht der Hausmüllentsorgung! Bei größeren Mengen transportieren Sie bitte das Material in unseren Wertstoffhof.

Mit dem Thema Mülltonnenleerung in Sackgassen – und wir haben 15 Straßenstücke davon – werden sich die Firma Heinz und die Verwaltung in nächster Zeit auch beschäftigen. Die Müllfahrzeugfahrer dürfen auf Wegen mit weniger als 3,55 Metern nicht mehr rückwärts einfahren. Hier hilft auch der schlaue Spruch nicht – „die sollen das Fahren lernen, dann kommen sie schon durch“. Bedingt durch einen tödlichen Unfall gibt es neue Anweisungen.

Vor und nach den Ferien wurden Gemeinderatssitzungen abgehalten.

Die Sitzung vor den Ferien fand am 25.07.2017 statt.

Unter Punkte 2 konnte sich der „Arbeitskreis Kranzberger See“ mit seinen erarbeiteten Ergebnissen vorstellen. Vom AKS wurden Spielgeräte geprüft und ausgesucht, die am Kranzberger See errichtet werden könnten. Für die weitere Umsetzung wurde die Verwaltung beauftragt, einen Auftrag an das Planungsbüro mit dem wirtschaftlichsten Angebot zu erteilen.

Das Seejubiläum zum 50-jährigen Bestehen vom Erholungsgebiet soll vom 05. bis zum 07. Juli 2019 gefeiert werden.

Neben dem Spielplatz am Kranzberger See soll auch der Spielplatz neben dem Feuerwehrhaus in Thalhausen neue Spielgeräte erhalten. Dieser Spielplatz soll in Zusammenarbeit vom Sozialausschuss, der Thalhauser Feuerwehr, dem Kindergartenverein Thalhausen und der Verwaltung geplant und die Planung dem Gemeinderat vorgestellt werden.

Zwei PV-Anlagen für das Kinderhaus Kleeblattl und das Rathaus sollten sauberen Strom erzeugen. Leider ergaben die Ausschreibungen unwirtschaftliche Angebote, was zu einer Aufhebung der Ausschreibung führte.

In einem weiteren Top wurde die Verwaltung ermächtigt, acht Whiteboards für die Grundschule vom wirtschaftlichsten Anbieter zu bestellen. Der maximale Kostenrahmen wurde durch das Budget im kommunalen Haushalt vorgegeben. Die Installation der Tafeln erfolgt voraussichtlich in den Herbstferien – also in der ersten Novemberwoche.

In einem weiteren Punkt der Sitzung wurde beschlossen, dass die Handwerker dem Rathaus auf das Dach steigen dürfen, um die maroden Dachflächenfenster zu erneuern. Zwischenzeitlich sind die Fenster eingebaut und können wieder per Knopfdruck geöffnet werden.

Die vorbereitete Änderung der gemeindlichen Stellplatzsatzung wurde von der Mehrheit aus dem Gemeinderat abgelehnt. Ergänzt worden wäre ein Satz, dass Duplex- oder Triplex-Garagen jeweils als ein Stellplatz gelten sollen.

Die in der Sozialausschuss-Sitzung vom 11.07.2017 vorberatene Ehrenamtssatzung hat der Gemeinderat einstimmig genehmigt.

Im Sommer 2016 wurde vom Gemeinderat beschlossen, Grüngutabfälle kostenlos am Wertstoffhof anzunehmen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man größere Anliefermengen von „Fremdlieferanten“ nur mit Gebühren abschrecken kann. Die Gemeinde – also wir alle – zahlt für die Entsorgung.

Die Gemeinde wurde vom Landratsamt informiert, dass die Kreisstraße FS33 vom Ortseingang (Zeislstraße) bis zur Sparkasse im Jahr 2019 saniert werden soll. Verbesserungsvorschläge können bis zum 31.12.2017 vorgetragen werden.

 

Nach den Ferien fand die Gemeinderatssitzung am 12.09.2017 statt.

Die Änderung vom Bebauungsplan „Links der Amper Mitte“ hat man genehmigt.

Die Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherheit der Gehbahnen im Winter – kurz Straßenreinigungssatzung – wurde von der Verwaltung auf den aktuellen Stand gebracht und vom Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Die geplante Änderung der Friedhofssatzung endete mit einer Pattabstimmung und ist somit abgelehnt. Die Änderung sah vor, die Beschriftung der Urnenröhren unter dem Friedbaum in Thalhausen auf Steinplatten vorzunehmen. Im gemeindlichen Friedhof Kranzberg sollte auf Wunsch der Grabinhaber Grabeinfassungen aus Stein ermöglicht werden.

 

Im nächsten Top wurde die Beschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges LF20KatS für die Feuerwehr Kranzberg vorgeschlagen und genehmigt.

Unter Top 10 wurde der Antrag von Ursula Enghofer, Sonja Kieslinger, Monika Mühl und Silvia Tüllmann zum Verfahren zur Aufstellung des neuen Flächennutzungsplanes behandelt. Entsprechend dem Antrag der Rätinnen sollen alle weiteren Besprechungen zum Flächennutzungsplan öffentlich erfolgen. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, womit wir im Verfahren wie geplant fortfahren. Der festgelegte Ablauf wurde zwischenzeitlich von der Kommunalaufsicht im Landratsamt geprüft und für rechtmäßig erklärt.

Die Musikschule Ampertal hat den Antrag gestellt, dass Seniorinnen und Senioren analog der Jugend beim Musikunterricht gefördert werden.

Dem Antrag wurde mehrheitlich unter der Maßgabe zugestimmt, dass die Förderung in allen Kommunen im Bereich der Musikschule gewährt wird.

 

Themen wie Kommunaler Wohnungsbau, Flächennutzungsplan, Einheimischen Modell, Kühnhauser Weiher, Kanalsanierung und viele Projekte mehr werden die Verwaltung und den Gemeinderat in den nächsten Monaten intensiv beschäftigen – packen wir es an.

 

Auf meinem Kalenderblatt ist heute folgender zutreffende Spruch zu finden

 

Bleib dir selbst treu

Du bist alles, was du hast.

Janis Joplin

 

Es bleibt mir nur noch, mich bei allen Wahlhelfern

und meiner Verwaltung zu bedanken,

die die Bundestagswahl so reibungslos ermöglicht haben.

Ein Dank an alle Wählerinnen und Wähler für ihre Stimmabgabe,

womit Sie freie Demokratie leben.

 

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Hermann Hammerl

1. Bürgermeister