Gemeinde Kranzberg

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Untere Dorfstraße 3
85402 Kranzberg

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Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr  
Do.  14.00 Uhr - 17.30 Uhr  

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Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr  
(ausser Donnnerstags)
Do.  14.00 Uhr - 17.30 Uhr  

Aktuelles

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Temperaturen der letzten Wochen sorgten dafür, dass tageweise eine tragfähige Eisschicht auf dem Kranzberger See entstanden war. Die richtigen Voraussetzungen zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen, die von vielen Personen genutzt wurden. 

Mit der Öffnung der Kindergärten und Schulen – nicht nur für die Notbetreuung - kehrt ein Stück Normalität für die Familien ein. Seit vergangenen Herbst können die Lehrkräfte an unserer Schule mit CO2-Ampeln die Luftqualität in den Klassenzimmern überwachen und damit die Lüftung durch das Öffnen der Fenster optimieren. In einer Sammelbestellung im ILE-Ampertal-Verbund wurden weitere CO2-Ampeln bestellt. Eine Teilauslieferung davon wurde von uns bereits an die Kindergärten abgegeben. Die restlichen, bestellten Geräte sollen noch im Februar bei den Gemeinden ankommen. Damit sind alle Gruppenräume und Klassenzimmer in den Kindergärten und in der Schule mit CO2-Ampeln ausgestattet. Das erste Lüftungsgerät mit Filter ist in den Räumen der Mittagsbetreuung aufgestellt. Ob bzw. wie viele Geräte für die Klassenzimmer gekauft werden, muss der Gemeinderat im März entscheiden. Eine Förderung in Höhe von 50 % wurde zugesagt.

Die vorhandenen 40 iPads für die Kinder in der Grundschule werden um 10 weitere Geräte aufgestockt. Alle Lehrkräfte unserer Grundschule haben geförderte Lehrer-Laptops von der Gemeinde erhalten, um den digitalen Unterricht bestmöglich zu unterstützen. 

Die Breitband- und WLAN-Versorgung in unserer Gemeinde schreitet voran.

In den letzten Wochen wurden die Bayern-WLAN-Hotspots am Kranzberger See, am Sportplatz und am Rathaus in Betrieb genommen. Gemeindegebiete mit suboptimaler Breitbandversorgung wurden in den letzten Wochen mit Glasfaserleitungen erschlossen. Kapazitätssteigerungen in der Breitbandversorgung werden in den nächsten Wochen durch Aufrüstung der Verteilerschränke ermöglicht. Das Schulnetzwerk kann nun auch auf den Breitband-Internetzugang über Glasfaserleitung zugreifen, nachdem im letzten Jahr Glasfaser bis in das Gebäude verlegt wurde.

Der Hortbereich in unserem Kinderhaus ist mit einer separaten WLAN-Anbindung ausgestattet worden.

Die Baufirmen beginnen in den nächsten Tagen auf unseren Baustellen mit den Gewerken. Beim Mehrgenerationenhaus werden die Grundleitungen verlegt und die Bodenplatten betoniert. Die Hauptwasserleitung in der Dorfstraße von Kühnhausen wird von der Firma WADLE-Bau im Auftrag vom Wasserzweckverband tiefer gelegt, damit die Firma Schelle anschließend den Umbau vom Kühnhauser Weiher fortführen kann. Die Firma WADLE wird auch ab Ende März die Hauptwasserleitung in der Oberen Dorfstraße in Kranzberg von der Amper bis zur Sparkasse erneuern. Anschließend werden die vorhandenen Hausanschlüsse in diesem Abschnitt auf die neue Hauptwasserleitung umgelegt. Die geplante Bauzeit ist mit ca. 3 Wochen angesetzt. Für diese Arbeit wird die Obere Dorfstraße mit der erprobten Umleitungsstrecke vom letzten Jahr freigehalten.

Mitte Mai will der Landkreis mit der Kreisstraßensanierung beginnen. Bei dieser Sanierung werden Leerrohre für die künftigen, direkten Glasfaseranbindungen in diesem Gebiet verlegt. Die Baumaßnahme wird auf zwei Bauabschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt erfolgt die Sanierung von der Amper bis zur Sparkasse und im zweiten Abschnitt die Sanierung von der Sparkasse bis hoch zur Einmündung Hohenbachern-Straße.    

Die Umgestaltung vom Kranzberger Gemeindefriedhof wird auch in den nächsten Wochen beginnen. Die Firma Gaissmaier aus Freising hat den Zuschlag bei der Auftragsvergabe erhalten.

In der Gemeinderatssitzung am 09.02.2021 wurde ein seit vielen Jahren schwebendes Thema aufgegriffen – der Standort vom Kriegerdenkmal.

Dieses Thema bewegt seit 29 Jahren die Gemüter. Wir versuchen die beste Lösung hierbei zu finden.

Das Mehrgenerationenhaus wird aus zwei Wohnbaukörpern bestehen, in denen je ein Aufzugschacht vorgesehen ist. Bei der Planung wurden aus Kostengründen auf einen Aufzugeinbau in einem Gebäudeteil verzichtet. Nachdem die Angebote bei den Ausschreibungen im Kostenrahmen liegen, war in den letzten Wochen die Frage gestellt worden, ob der zweite Aufzug nicht sofort mit eingebaut werden soll. Vorteil ist, dass die Anschaffung jetzt mit 30 % gefördert wird, dass Synergieeffekte beim Einbau und bei der Wartung zu günstigeren Kosten führen und dass jede Wohnung barrierefrei erreichbar wäre. Nachteilig sind die laufenden Wartungskosten für zwei statt einem Aufzug. Vom Gemeinderat wurde dem parallelen Einbau von zwei Aufzügen mehrheitlich zugestimmt.

In der Januar-Gemeinderatssitzung wurde aus Ladungsgründen in nicht öffentlicher Sitzung über die Rückerstattung von Kinderbetreuungsgebühren beraten und abgestimmt. Zwischenzeitlich gab es vom Freistaat die Auskunft, dass diese Gebühren vom Freistaat Bayern mit 70 % erstattet werden, wenn Kinder im Januar bzw. im Februar nur bis zu 5 Tage je Monat die Betreuung gebucht haben. Beschlossen ist nun, dass Eltern die Betreuungsgebühren für die Monate Januar und Februar erstattet bekommen, wenn die Buchung der Betreuung je Monat nur an bis zu 5 Tagen erfolgt ist. Für die Betreuungszeiten in der Notbetreuung mit mehr als 5 Tagen werden nur die nicht gebuchten Tage gutgeschrieben. Die Belegung im Januar im Kinderhaus lag im Bereich Krippe bei 48 %, im Bereich Kindergarten bei 59 % und im Hort bei 39 % sowie in der Mittagsbetreuung bei 24 %.

Die Regierung von Oberbayern stellt dem Landratsamt Freising Fördermittel für den Ausbau der Oberen Dorfstraße bereit. Somit kann das Landratsamt die oben beschriebene Sanierung der Oberen Dorfstraße in diesem Jahr umsetzen. Nachdem der geplante südliche Gehweg nicht durchgängig mit 1,8 Metern Breite ausgebaut werden kann, wird der Umfang der Förderung für den Gehweg derzeit von der Regierung von Obb. geprüft. Die Gemeinde muss die Kosten vom Gehweg übernehmen.

Der Haushaltsentwurf für 2021 wird derzeit in der Verwaltung erarbeitet. Aufgrund der voraussichtlichen Einnahmerückgänge, die sich Corona-bedingt ergeben werden, und einem notwendigen Darlehen für die Finanzierung vom Mehrgenerationenhaus müssen die Ausgaben genauer geprüft werden.  In der Finanzausschusssitzung am 23. März werden sich die Gemeinderäte intensiver mit den Zahlen beschäftigen.

Mit zunehmender Sonne können wir uns über die Wunder der erwachenden Natur erfreuen. Dass der Augenblick wichtig ist, sagt bereits der spätmittelalterliche Philosoph Meister Eckart:

„Die wichtigste Stunde in unserem Leben

ist immer der gegenwärtige Augenblick;

Der bedeutsamste Mensch ist immer der,

der uns gerade gegenübersteht;

das notwendigste Werk in unserem Leben

ist stets die Liebe.“

  

Es grüßt Sie herzlich                    

Ihr

Hermann Hammerl

1. Bürgermeister

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