Gemeinde Kranzberg

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Gemeinde Kranzberg

Untere Dorfstraße 3
85402 Kranzberg

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Mo. - Fr. 08.00 - 12.00 Uhr  
Do.  14.00 Uhr - 17.30 Uhr  

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(ausser Donnnerstags)
Do.  14.00 Uhr - 17.30 Uhr  

Aktuelles

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es ist noch nicht lange her, als die Böllerschützen unserer Schwedenschützengilde das neue Jahr 2023 auf dem Pantaleonsberg angeschossen haben – und schon sind wir wieder mittendrin in den Themen für das Jahr 2023, z. B. die Erneuerung des Mischwasserkanals in der „Oberen Dorfstraße“. Mein herzlicher Dank gilt Ihnen für Ihr Verständnis für diese Baumaßnahme. Besonders möchte ich mich bei Familie Rottenfußer und bei Familie Kohlmeier bedanken, die durch die Öffnung ihrer Parkplätze und Flächen trotz Vollsperrung in der Baustelle ein Durchfahren von unserem Ort ermöglicht haben. Dies ist natürlich nur in Bauabschnitten möglich, wo Ausweichbereiche vorhanden sind.

Entsprechend den letzten Besprechungen wird die Firma Wöhrl bis Ende März mit den Kanalbaumaßnahmen in den Kreisstraßen „Obere Dorfstraße“ (FS 24) und „Kirchbergstraße“ (FS 33) fertig.

Für die weitere Baumaßnahme des Wasserzweckverbandes Freising Süd (WZV) und des Landkreises werden die Anwohner der jeweils betroffenen Bauabschnitte gesondert mit Handzettel informiert und können sich auch bei den Bauleitern vor Ort oder im Rathaus informieren.

Im Zeitraum April bis Mai wird der WZV die Hauptwasserleitung in der Kreisstraße „Obere Dorfstraße“ von der Einmündung „Kirchbergstraße“ bis zur „Hohenbachernstraße“ erneuern. Leitungslänge ist ca. 435 Meter.

Ab Mai – also zeitweise parallel - wird die Straßenbaufirma im Auftrag vom Landkreis mit der Sanierung der „Oberen Dorfstraße“ und der Gehwege von der Einmündung „Kirchbergstraße“ auch bis zur „Hohenbachernstraße“ beginnen. Bei Erneuerung der Straße und der Gehwege werden alle vorhandenen Sparten der Infrastruktur überprüft. Zusätzlich werden Glasfaserleerrohrbündel bei der Baumaßnahme verlegt. Die geplante Bauzeit für diesen Abschnitt beträgt drei Monate.

Die Zufahrt zu den Grundstücken wird in den bearbeiteten Bauabschnitten behindert – aber in Abstimmung mit den Bauleitern vor Ort ermöglicht.

Der Schulweg der Grundschulkinder wird gesondert betrachtet und gelöst.

Derzeit wird bedarfsweise ein zweiter Schulbus für die Grundschulkinder eingesetzt, da der reguläre Schulbus nicht rechtzeitig für die anschließende Fahrt an die Schule zurückkehrt.

Die Bushaltestelle auf Höhe Metzgerwirt wird während der oben genannten Baumaßnahmen weiterhin nicht anfahrbar sein. Die entsprechenden MVV-Pläne sind bzw. werden bekannt gegeben.

In einem zweiten Bauabschnitt wird - wenn der obere Bereich der Kreisstraße fertig ist - die Kreisstraße „Obere Dorfstraße“ von der Amper bis zur Einmündung „Kirchbergstraße“ saniert. Die Sanierung betrifft wieder alle Sparten, die Verlegung der Leerrohrbündel für Glasfaser und natürlich die Erneuerung der Straße und der Gehwege. Geplante Bauzeit sind weitere drei Monate.

Wir – die Gemeinde – sind auf eine funktionsfähige Infrastruktur angewiesen. Die Behinderungen sind in der genannten Zeit leider nicht vermeidbar.

Die Erschließung von unserem neuen Baugebiet „westliche Ringstraße“ ruht derzeit noch im Winterschlaf.

In Arbeit befindet sich aber die Ausschreibung der Kanalsanierungsmaß-nahmen. Im letzten Jahr wurde die Sanierung mangels Angebote der Firmen ausgesetzt. Parallel  läuft auch die Berechnung der Schmutzfracht für unser Kanalnetz.

In den letzten Wochen wurden wir von Nutzern unserer E-Ladesäule am Rathausparkplatz angeschrieben, weil unverhältnismäßige Abrechnungen der Ladungen erstellt wurden. Für die E-Ladestation stellt die Gemeinde die Stellplätze kostenfrei zur Verfügung. Bei Ladungen mit Karten der Bürgerenergiegenossenschaft (BEG) werden derzeit 41,9 Cent / kWh abgerechnet. Bei Ladekarten anderer Anbieter gelten andere Tarife. Bei diesen Karten kann z. B. eine Startgebühr von 2,16 €, eine Gebühr von 67 Cent / kWh und eine Restverweilgebühr (Strafgebühr) ab der 4. Stunde von 64,80 € / Stunde abgerechnet werden. Dass diese Abrechnungen für Unverständnis sorgen, ist wiederum verständlich.

Auf Landkreisebene wird derzeit intensiv mit den Gemeinden über Potenzialflächen für PV-Freiflächenanlagen und für Windkraftanlagen diskutiert. In welchem Umfang Flächen in der Gemeinde Kranzberg ausgewiesen werden, entscheidet der Gemeinderat über eine Bauleitplanung. Derzeit gibt es im Gemeindegebiet keine ausgewiesenen Flächen. Bei Bauanträgen über eine Privilegierung wird im Einzelfall entschieden.

  

Die „sichere Stromversorgung“ bzw. ein potenzieller Blackout wird in einem Arbeitskreis auf Kreisebene und in Onlineveranstaltungen von Bayernwerk behandelt. In unserer Gemeinde kann das Rathaus und das Feuerwehrhaus Kranzberg über ein Notstromaggregat versorgt werden. Ich hoffe natürlich, dass diese Szenarien nicht zum Tragen kommen.

Doch Russland und die Ukraine zeigen uns, dass das Unvorstellbare Realität werden kann, wenn die „richtigen Machthaber“ das Zepter in der Hand halten. 

Von einem bengalischen Dichter Rabindranath Tagore stammt folgender Spruch:

„Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,

dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird,

hat zumindest angefangen,

den Sinn des Lebens zu begreifen.“

Ich würde sagen, dass wir für unser Kinder und Enkel die Zukunft bereiten.

Ich wünsche Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger eine gesunde, friedliche und erfolgreiche Zeit. In wünsche Ihnen viel Spaß im Fasching und in den Faschingsferien.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Hermann Hammerl

1. Bürgermeister

 

Gemeinderatssitzung vom 17.01.2023

Vorstellung Sachstand der Machbarkeitsstudie Grundschule

In der Gemeinderatsklausur am 12. Februar 2022 wurden vom Gemeinderat, der Schulleitung und Herrn Dix, Direktor des Bayerischen Gemeindetages, mit der Verwaltung ein Kriterienkatalog für eine Standortanalyse der Grundschule erarbeitet.

Nachdem die Bewertung der Kriterien meist Fachkenntnisse erfordert, wurde von der Verwaltung das Planungsbüro F64-Architekten mit der Ausarbeitung der Machbarkeitsstudie auf Basis der bisherigen Diskussionen beauftragt. Vom Planungsbüro wurde mit der Schulleitung und der Verwaltung eine Erhebung des funktionalen Raumbedarfs durchgeführt, die Räumlichkeiten planerisch dargestellt sowie die Förderfähigkeit mit der Regierung von Oberbayern abgestimmt.

Es wurden zwei Standorte genauer betrachtet – der derzeitige Schulstandort an der Hohenbachernstraße sowie ein gemeindliches Grundstück an der südlichen Ringstraße.

Die von Herrn Meusburger vorgestellt Präsentation zeigt auf 67 Seiten

  • die historische Schulentwicklung von 1970 bis 2022,
  • den ausgefüllten Kriterienkatalog zur Standortanalyse für die Variante Ringstraße und für die Variante Hohenbachernstraße,
  • ein Raum- und Funktionsprogramm nach dem Entwurf eines pädagogischen Raumkonzeptes im Ganztagsbetrieb der Grundschule Kranzberg auf Basis der Geburten- und Schülerzahlen,
  • einen vergleichenden Kostenrahmen unter Berücksichtigung der aktuellen Kostenkennwerte,
  • die Studienvariante Ringstraße sowie
  • die Studienvariante Hohenbachernstraße. 

Die Geburtenzahlen der Jahre 2009 bis 2022 schwanken zwischen 28 und 51 Kindern je Jahr; der Durchschnitt liegt bei 39,3 Kinder je Jahr.

Die Schülerzahlen je Jahrgang schwanken in der Grundschule Kranzberg zwischen 29 und 50 Kindern in den letzten 7 Jahren – der Durchschnitt der letzten 4 Jahre liegt bei 35,25 Kindern je Jahrgang.

Der ermittelte Kostenrahmen für die zwei Standorte (Umbau und Erweiterung der Grundschule oder Neubau der Grundschule) mit Räumen für die Ganztagsbetreuung (für 80 % Betreuungsquote – derzeit 56 %), Außenanlagen, Stellplätzen und allgemeine Freiflächen plus

den Neubau einer Schul- und Vereinssporthalle mit Gymnastikraum, Umkleiden, Sanitärbereichen, Geräteräume und Freisportanlagen

liegt zwischen 17 und 22 Millionen Euro.

In beiden Fällen ist eine Förderung der nicht vorhandenen Räumlichkeiten mit 3,37 Millionen Euro prognostiziert.

Änderung vom Bebauungsplan „Kranzberg – links der Amper – Mitte“

Mit der 2. Änderung des Bebauungsplans soll Baurecht für zweistöckiges Bauen (E + 1) geschaffen werden. Derzeit ist an der beantragten Stelle nur eine Bebauung mit E + D möglich. Vom Gemeinderat wurde der Aufstellungsbeschluss gefasst.

Ingenieurvertrag für die Straßen- und Gehwegsanierung in der Kirchbergsiedlung beauftragt 

Im Dezember 2022 wurden vom Bauausschuss die Straßen und Gehwege in der Kirchbergsiedlung besichtigt. Die Empfehlung für den Gemeinderat war, die Kirchbergstraße mit Gehweg vom Kirchenvorplatz bis zur Einmündung zum Pfarrkindergarten zu sanieren sowie im restlichen Bereich die Schäden in Straßen und an Gehwegen zu beheben. Für die Planung dieser Sanierungsmaßnahmen wird das IB Lohr beauftragt.

Bekanntgabe – Der Telekommunikationsanbieter 1 & 1 will ab Februar eine Vorvermarktung für den Glasfaseranschluss starten

Im Schreiben vom Dezember 2022 teilt 1 & 1 mit, dass sie im Gemeindebereich Kranzberg einen Glasfaserausbau beabsichtigen und dafür eine Vorvermarktung ab Februar 2023 – also ab jetzt - starten wollen.

Bekanntgabe – Glasfaserausbau mit Deutscher Glasfaser

In der Gemeinderatssitzung vom 11. Oktober 2022 haben Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser, von Telekom und von LEONET ihre Glasfaser-Ausbaupläne für das Gemeindegebiet Kranzberg vorgestellt. Den schnellsten und wirtschaftlichsten Ausbau stellte in dieser Sitzung der Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser vor. Der Gemeinderat hat sich in aus diesem Grund in der Sitzung für die Deutsche Glasfaser entschieden. Die Deutsche Glasfaser wird in nächster Zeit auch für ihr Produkt werben und Vorverträge abschließen wollen.

Bekanntgabe - Befragung der Eltern von Vorschulkindern und Kindern der 1. bis 3. Klasse bzgl. dem Betreuungsbedarf in der Mittagsbetreuung und im Hort 

Betreuungsplätze in Hort und Mittagsbetreuung sind gefragt. Um den Bedarf fundierter zu kennen, haben wir im Dezember eine Umfrage zum Bedarf bei den Eltern der Klassen 1 bis 3 und der Vorschulkinder gestartet. Die Rückmeldequote lag bei 52 % und zeigt einen Bedarf von 25 Hortplätzen, 23 Plätzen in der Mittagsbetreuung und für 2 Kinder besteht kein Betreuungsbedarf.

Bekanntgabe – Sanierung vom Kühnhauser Weiher abgerechnet

Die Sanierungsmaßnahme vom Kühnhauser Weiher ist abgerechnet. Geplant waren Kosten in Höhe von 1,3 Millionen Euro. Abgerechnet wurden 484.754 € Baukosten, 687.775 € Entsorgungskosten und 191.488 € Planungskosten. Somit entstanden insgesamt Kosten in Höhe von 1.364.017 €. Gefördert wurde die Maßnahme mit 904.985 € - der Eigenanteil für den neu geschaffenen Ortskern von Kühnhausen liegt bei 459.032 €.

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