Gemeinde Kranzberg

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Aktuelles

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die steigenden Inzidenzzahlen – auch auf Landkreisebene – beschäftigen derzeit viele Entscheidungsträger auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene. Zum einen sollen Freiheiten nicht beschränkt werden und zum anderen will man die Ausbreitung eindämmen. Am leichtesten umzusetzen ist das Tragen von Mund-Nase-Schutzmasken in definiertem Umfeld, möglichst Abstände zu anderen Personen einhalten und sich die Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren. Feiern, Feste und Versammlungen wurden und werden derzeit reihenweise abgesagt, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren. Gratulationsbesuche von der Gemeinde werde ich wieder - wenn die Inzidenzwerte weiter steigen - entweder nur schriftlich, zu einem späteren Zeitpunkt und abgestimmt zwischen Jubilaren mit unserer Frau Möhwald vornehmen. Die Corona-Strategie war vor einigen Tagen in einer Ampel bildhaft dargestellt worden. Die Corona-Ampel dient als Werkzeug für die regionale Einschätzung der Ausbreitung, heißt es. Dass die Ampel ihre gewünschte Funktion beschränkt, wenn die Inzidenzzahlen weiter steigen und die beschriebenen Vorgaben nicht umgesetzt werden können und sollen, ist auch klar. Es ist so, wie wenn man bei „Orange“ über die Kreuzung fährt. Für die Gemeinde bedeutet es auf jeden Fall - in allen öffentlichen Einrichtungen sind Hygienekonzepte vorgeschrieben – und diese müssen wir umsetzen und leben.

Wir haben in den letzten Tagen auch probeweise eine Drückampel für den Fußgängerübergang beim Metzgerwirt aufgestellt. Der Probebetrieb der Drückampel wurde vom Gemeinderat beschlossen. Eine Beobachtung der Fußgänger in einem Zeitraum von 5 Stunden (morgens und mittags) ergab, dass 55 Personen an der Ampel bei grün für die Fußgänger über die Straße gingen, 37 Personen sind bei Rot über die Straße (einfach ohne drücken) und 53 Personen sind neben der Ampel über die Straße gegangen. Der Gemeinderat wird Weiteres entscheiden. Herzlichen Dank an Bernhard Hohrein, der die Zählung für uns vorgenommen hat!

Corona-bedingt wurden heuer die Ehrenzeichen für 25- und 40-jährige Dienstjubiläum als aktive Mitglieder der Feuerwehr in kleinem Rahmen unter Anwendung der Hygieneregeln (Anwesenheitsliste, Abstand, Mund-Nase-Schutz, kein Händeschütteln, usw.) überreicht. Auch in Corona-Zeiten leisten unsere ehrenamtlichen Einsatzkräfte bei Feuerwehren und anderen Hilfseinrichtungen ihren Dienst, der unbezahlbar für alle Mitbürger ist - vor allem, wenn er bei Einsätzen benötigt wird. Meine Gratulation an die Dienstjubilare kann ich an dieser Stelle nur wiederholen.

Die evangelische Kirche in Oberallershausen kann wieder beruhigt die Glocken läuten lassen. Am 27. September fand die Einweihung der drei neuen Glocken vor der Kirche statt. Beeindruckend für mich war neben dem tollen Klang der drei Glocken auch, dass der Kirchenmesner per Fernbedienung von jedem Ort die Glocken zum Schwingen brachte.

Die aktuell sechs gemeindlichen Bauprojekte laufen alle im geplanten Rahmen.

Im Baugebiet Gremertshausen Ost II wurde die Kreisstraße FS 34 bereits für den Verkehr wieder freigegeben. Der Kanalbau im Baugebiet ist abgeschlossen. Im Ort werden in den nächsten Wochen wenige Meter vom bestehenden Kanal noch erneuert. Im südlichen Baugebiet sind die Sparten Wasser, Strom, Glasfaserleerrohr, Straßenbeleuchtung, etc. eingebaut und es laufen die Vorbereitungen für die Asphaltierung. Im nördlichen Baugebiet werden die genannten Sparten Ende Oktober / Anfang November verlegt und anschließend kommt das Setzen der Randsteine. Die gesamte Baumaßnahme soll Mitte Dezember abgeschlossen sein, sofern die Witterung es zulässt. Das Verfahren für die Umlegung der Flächen ist abgeschlossen – wie es auch in den Schaukästen der Gemeinde ausgehängt ist. Über die Bepunktung von den Bewerbungsbogen wurden Bauwerber mit 65 bis 80 Punkte ins Rathaus eingeladen und acht Bauparzellen (alles Einfamilienhäuser mit einer Fläche von 520 bis 662 m²) von den Bauwerbern für die Vergabe ausgewählt. Mit dem Einzug der künftigen Besitzer werden von unseren 8 Bauwerbern 11 Kinder mit einziehen. Bei sofortiger Planung, Genehmigung im Freistellungsverfahren und Notarvertrag kann das Baukindergeld noch rechtzeitig beantragt werden.

Beim Mehrgenerationenhaus wurde das Planum von der Firma Wörmann hergestellt, Baustrom bereitgestellt, vom Wasserzweckverband ein Wasseranschluss auf dem Grundstück gesetzt.  Als nächstes werden vom Kanalbauer, der Firma Weigl die Druckleitung für den Abwasserkanal unter der Kreisstraße eingeführt und vom Baumeister, der Firma Pritsch die Grundleitungen unter den künftigen Gebäuden gelegt. Das betonieren der Bodenplatten erfolgt voraussichtlich im neuen Jahr. Der Holzbau ist ab Mai eingeplant.

Die Neugestaltung vom Kühnhauser Weiher und dem Graben im Auslauf hat mit dem Freistellen der Baufläche durch den Bauhof und dem Ausbaggern durch die Firma Schelle begonnen. In einer kleinen Spatenstich-Feier wurde die Maßnahme offiziell gestartet und die Öffentlichkeit informiert. In den Herbstferien soll die Abflussverrohrung unter der Dorfstraße erneuert werden.

In diesem Jahr soll noch der Gehweg neben der Dorfstraße entstehen. Für die Behinderungen vom Verkehr bitte ich für diese Zeit um Ihr Verständnis.

In der Oberen Zeislstraße wurden die Kanalleitungen bis zum Friedhof verlängert und die Straße in diesem Bereich geschottert. Im nächsten Jahr soll nun der südliche Teil vom Gemeindefriedhof wie geplant neugestaltet werden. Anschließend erfolgt die geplante Sanierung der Oberen Zeislstraße, deren Zustand derzeit nicht der Beste ist.  

In Dorfacker wird von der Firma Schelle ein Feldweg versetzt und damit künftige Parzellen erschlossen. Diese Maßnahme, die kurzzeitig auch zu Verkehrsbehinderungen führte, wird in diesem Jahr mit der Einmessung der Straße abgeschlossen.

Am Radweg bei Dorfacker – auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei – wurden vom Bauhof Ruhebänke aufgestellt, die Fläche eingegrünt und Bepflanzungen vorgenommen. Somit kann der nächste Radl-Sommer kommen.

Im Gemeindegebiet Kranzberg sind weiterhin eine Reihe von Gehwegen von der Telekom geöffnet. In diesen Bereichen soll mit Glasfaserleitungen die Geschwindigkeit in unseren Digitalen Netzen erhöht bzw. weiter ausgebaut werden. Wir freuen uns alle, wenn diese Löcher in den Wegen wieder geschlossen sind.

Das MIA-Mobilitätskonzept wurde in einer Abschlusspräsentation im Landratsamt vorgestellt. Die Konzeptumsetzung wird von einem Kümmerer (Projektmanager), der nun ausgewählt und derzeit für zwei Jahre befristet eingestellt werden darf, begleitet. Für Kranzberg wären weitere Radwege und z.B. ein Car-Sharing-Auto und eine E-Ladestation beim künftigen Mehrgenerationenhaus wünschenswert. Welche weiteren gemeinsamen Projekte aus dem MIA-Projekt umgesetzt werden können, wird sich zeigen.

MIA steht übrigens für Mittlere Isar- und Amperregion und umfasst die Gemeindegebiete der ILE-Amtertal-Gemeinden sowie der LEADER-Region Freising.

In der Gemeinderatssitzung am 06. Oktober wurde die Auswertung der Bewerberbögen für das künftige Baugebiet „westliche Ringstraße“ vorgestellt. Insgesamt haben für dieses Baugebiet 62 Interessenten einen Bewerbungsbogen abgegeben. 60 Bewerber wünschen sich ein Einfamilienhaus (27 davon mit Einliegerwohnung). Nachdem Mehrfachnennungen möglich waren, können sich 33 Bewerber auch eine Doppelhaushälfte (17 davon mit Einliegerwohnung) für den Erwerb vorstellen. 18 Bewerber wären auch für ein Reihenhaus und 11 Bewerber für eine Geschoßwohnung. Die 11 Bewerber für eine Geschosswohnung haben aber alle die vier Varianten angekreuzt. Ein Bewerber für ein Reihenhaus hat nur „Reihenhaus“ angekreuzt. Die Bauwünsche entsprechen auch der Parzellenauswahl für Einzelfamilienhäuser im Gremertshauser Baugebiet.

Im Baugebiet Gremertshausen Ost II soll künftig auch nur mit maximal 30 km/h gefahren werden. Die Hinweise werden in Gremertshausen nicht mit Schildern – sondern auf der Straße – aufgebracht.

Im bestehenden Bebauungsplan „Links der Amper – West“ soll eine weitere private Grünfläche als Wohnfläche ausgewiesen werden. Die Verwaltung wird die entsprechenden Schritte veranlassen.  

Bzgl. der Sanierung der Kreisstraße FS24 Obere Dorfstraße wurden an zwei Tagen die Fußgänger-Querungen im Bereich vom Metzgerwirt beobachtet. An beiden Tagen wurden binnen einer Stunde mehr als 50 Personen gezählt, sodass eine Querung vom Straßenbaulastträger zu errichten / zu erhalten ist. In der Verkehrsschau mit Landratsamt und Polizei wurde festgestellt, dass eine Querung an Drückampeln genauso sicher wie an Zebrastreifen möglich ist. Das Landratsamt würde den Zebrastreifen aufgewertet wiedererrichten. Vom Gemeinderat wurde die testweise Anbringung einer Drückampel gewünscht. Zusätzlich sind weitere Fragen mit dem Tiefbauamt zu klären. Die Abstimmung zum Vertrag für den Ausbau mit dem Landkreis wurde auf die nächste Sitzung verschoben.

Von den Gemeinderatsmitgliedern der Freie Wähler Kranzberg wurde ein Antrag gestellt, dass von der Gemeinde gegenüber der Bayerischen Staatsregierung das „Aus“ für die dritte Start- und Landebahn am Flughafen München beantragt wird sowie die Fortschreibung vom Landesentwicklungsprogramm (LEP) ohne den Bedarf der dritten Start- und Landebahn erfolgt.

Unserer Büchereiteamleiterin Frau Gertraud Baierl wurde mitgeteilt, dass die Lieferung der Telefonzelle, die zu einer Büchertauschzelle umgebaut wird, erst Anfang nächsten Jahres erfolgen kann.

Die genauen Beschlusstexte von den öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats sind auch auf unsere Homepage über Ratsinformationssystem – Sitzungen - Sitzung des Gemeinderats vom …  nachzulesen, wenn der Status der Sitzung auf „abgeschlossen“ steht.

In den letzten Tagen wurde auch mehrfach der Wunsch an uns herangetragen, die Grundstücksbesitzen an den Baum- und Heckenschnitt zu erinnern. Die Straßen müssen im Fahrbahnbereich bis zu einer Höhe von vier Metern und im Gehwegbereich gleichwertig ausgeschnitten sein. Das Schnittgut – natürlich „haushaltübliche“ Mengen - kann im Wertstoffhof kostenfrei abgeliefert werden.

Ich wünsche Ihnen – trotz ansteigender Inzidenzzahlen, dass Sie Ihre sozialen Kontakte weiterhin pflegen können, für unsere Schüler der Präsenzunterricht weiter stattfinden kann und dass wir alle gesund bleiben.

Es grüßt Sie herzlich                    

Ihr

Hermann Hammerl

1. Bürgermeister

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